07
Okt 11

Virtuelle Welt besiegen!

Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Für die einen ist es das Spiel, die anderen sind unablässig auf der Jagd nach Informationen. Computersüchtige finden immer einen Grund, um den PC anzuschalten. Vor allem Kinder geraten zunehmend in mediale Abhängigkeit. Doch auch Erwachsene sind bereits in hoher Zahl von Computersucht betroffen, auch wenn diese die Erkrankung in der Regel leugnen. Daniel Plaikner, Ex-Computersüchtiger, hat den Absprung geschafft und bietet nun anderen Betroffenen sowie deren Angehörigen über eigens geschaffene Plattformen seine Hilfe an.

Computersucht: Ein Ex-Süchtiger berichtet
Vier Jahre lang war er der Computersucht in all ihren Varianten erlegen. Probleme in der Schule und mit Gleichaltrigen hatten zum sozialen Rückzug geführt. Am PC versuchte Plaikner dann sich ein virtuelles Leben aufzubauen, der reale Alltag verlor immer mehr an Bedeutung. Dass es sich dabei um Computersucht handelte, wurde dem heute 23-Jährigen erst klar, als der Wunsch nach echten Begegnungen mit anderen Menschen immer stärker wurde. Und erst nachdem er sich die Computersucht selbst eingestanden hatte, konnte der Heilungsprozess einsetzen. Heute besitzt Plaikner mehrere Server und gibt seine Erfahrungen mit der Computersucht an andere weiter. Der Computer ist ihm dabei lediglich ein Hilfsmittel, nicht mehr der technisierte Nabel einer eng umgrenzten Welt. Doch eines hat Plaikner während seiner Suchtphase gelernt: Computersucht wird in der Regel von der Umwelt ignoriert oder falsch eingeordnet. So sind zum Beispiel viele Eltern der Meinung, eine zeitliche Begrenzung des PC-Gebrauchs schütze ihre Kinder vor der Computersucht. Tatsächlich, so Plaikner, lässt sich Computersucht aber nicht nach der täglichen Nutzungsdauer bestimmen. Entscheidend sei stattdessen, ob der Computer als Ausweg betrachtet werde – und sei es nur für eine halbe Stunde am Tag.

Computersucht erkennen und besiegen
Tatsächlich ist Computersucht nur schwer zu erkennen. Dies liegt zum einen daran, dass viele Menschen mittlerweile ihren gesamten Arbeitstag am PC verbringen. Auch kann die Computersucht verschiedene Formen annehmen: Sie kann sich als Onlinesucht oder als Spielsucht, als Sucht nach Informationen oder nach virtuellen sexuellen Begegnungen zeigen. Jede dieser Formen von Computersucht hat ihre eigenen Ausprägungen und erfordert eigene Behandlungsmöglichkeiten. Plaikner zufolge liegt eine Computersucht vor, wenn der Betroffene den Computer mit all seinen Möglichkeiten nicht mehr als Ergänzung zu, sondern als Ausweg aus seinem sonstigen Lebensalltag versteht. Der Computer wird zum Ersatz der realen Welt, erscheint als Ausweg, der sich auf Dauer aber als Labyrinth erweist. Um Betroffenen helfen zu können, hat Plaikner die Plattform computersucht-besiegen.com eröffnet, auf der er Fragen von Betroffenen beantwortet und Auswege aus der Computersucht aufzeigt. Besucher der Plattform werden über einen dreiseitigen Fragebogen zu den genauen Ausmaßen ihrer Sucht (oder der von Angehörigen) befragt. Dadurch wird gewährleistet, dass sie exakt die Hilfestellung und Anleitung erhalten, derer sie ihrer Suchtvariante entsprechend bedürfen. Darüber hinaus vertreibt Plaikner über die Plattform sein kostenloses E-Book, das über Computersucht informieren und aufklären soll. Zu beziehen unter der vollständigen Adresse: www.computersucht-besiegen.com

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07
Okt 11

Was ist Computersucht?

Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Der Computer und besonders das Internet sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Internet ist weit mehr als eine reine Informationsquelle geworden. Besonders die sozialen Netzwerke spielen im Web eine große Rolle, ermöglichen sie es doch, jederzeit mit Menschen aus aller Welt zu kommunizieren. Auch bei Jugendlichen werden Computer und Internet immer beliebter: Viele Teenager verbringen fast den ganzen Tag am PC und benutzen diesen auch für Schule oder Universität. Der Computer hat zweifelsohne sehr viele Vorteile – doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Eine neue Form der Sucht erfasst immer mehr Menschen und kann zu großen Abhängigkeitsproblemen führen: Die Computersucht.

Unter Computersucht wird generell das unstillbare Verlangen verstanden, sich den ganzen Tag lang am PC aufzuhalten und diesen zu verschiedenen Zwecken zu nutzen. Ein Alltag ohne den Computer erscheint Betroffenen langweilig bis nicht mehr lebenswert. Die Computersucht kann dabei in verschiedene Unterbereiche unterteilt werden, je nachdem, was der Betroffene speziell am PC oder im Internet sucht.

Die Computersucht wird gerade bei männlichen Jugendlichen von der Computerspielsucht dominiert. Dabei verbringen Betroffene den ganzen Tag am PC und spielen Online-Games, die man bevorzugt in einer virtuellen Gemeinde spielen muss. Games wie World of Warcraft sind dabei auch immer wieder wegen angenommener Gewaltverherrlichung in die Schlagzeilen geraten. Verschiedene Studien nehmen an, dass ein dauerhafter Konsum von Computerspielen dieser Art auch zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft im Alltag führen könnte.
Bedeutsam im Bereich der Computersucht ist aber auch die Kommunikationssucht. Betroffene richten ihr Leben nach den sozialen Netzwerken aus und verbringen ihre gesamte Zeit nur noch in Chatrooms oder Netzwerken. Sie chatten den ganzen Tag, schreiben Emails, nutzen Instant Messenger – vergessen allerdings dabei den wahren Alltag und reale Freunde im wirklichen Leben. Die Vereinsamung drohnt.
Auch die Kaufsucht hat zunehmend mehr Menschen erfasst. Im Internet kann man nahezu alles einkaufen, fast jeder Laden hat mittlerweile einen Online-Shop. Oft wird gerade hier mit vermeintlichen Schnäppchen gelockt, die die Kunden verleiten soll, ihr Geld in diesem Laden zu lassen. Menschen, die an dieser Form von Computersucht leiden, geraten durch die Online-Kaufsucht schnell in eine Schuldenfalle.
Computersucht kann auch die Sexualität betreffen. Das Internet ist längst zu einem Netzwerk geworden, in dem das Thema Sexualität eine sehr große Rolle spielt. Es gibt viele Erotik-Chats, die teilweise auch kostenpflichtig sind. Auch kommen immer mehr Homepages auf, auf denen Amateure selbstgedrehte Pornos zeigen. Viele Menschen, die ihre Sexualität im Alltag nicht zufriedenstellend ausleben können, geraten so in die Online-Sexsucht. Gerade diese Form von Computersucht ist den Betroffenen meist besonders unangenehm.

Die Folgen von Computersucht können sehr vielfältig sein. Betroffene haben oft finanzielle Probleme, da sie viel Geld im Internet lassen. Zudem führt Computersucht meist dazu, dass der Alltag vernachlässigt wird. Reale Freunde oder Arbeitskollegen, generell der Beruf, spielen keine Rolle mehr. Computersucht kann einen Menschen und seine Familie kaputtmachen. Es ist deswegen sehr wichtig, die Computersucht als Krankheit ernstzunehmen und sich rasch Hilfe zu suchen. Da immer mehr Menschen von Computersucht betroffen sind, können Betroffene sich manchmal auch gut gegenseitig helfen. Auch im Internet selbst findet man natürlich Tipps rund um den Umgang mit der Computersucht.

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